Dienstag, 17. November 2009

...voll die Seuche.....

ein harter Tag liegt hinter uns.
Heute Nachmittag hab ich mit kurz Werner gesprochen;....klar laufen wir,..Uschi sagt wir laufen dann laufen wir. Jürgen wird eher nicht kommen,.....er kränkelt noch ein wenig, die alte Pienskretel.
3 Minuten vor 18 Uhr,..Werner kommt. Uschi legt noch schnell die Garmins an die frische Luft damit sie auch bei der Dunkelheit ein kleines Satelitchen erfassen können. Apollo und Zeus werden unruhig,....sie zerren an den Geschirren,...ruuuuhig Brauner. Zum Glück hat Uschi die beiden an den Schraubstock gekettet. Ach du Schreck ,.... es nieselt,.... sche... drauf,... wozu hammer Mützen. Die Stirnlaternen vom Aldi da draumf zu tackern ist auch ne Kunst für sich. Die kann man aber runter klappen,... Vorsicht, sonst brennen die ein Loch in die Kappe. Gleich steht die Werkbank auf der Straße,.... die Köter zerren wie die Klepper von Ben Hur. In 50 Metern Entfernung sehe ich Lichter,.... blinken rot und dann wieder weniger,........... ??? Ist es ein UFO dass sich nähert? Marsmänchen,... bei dem Sauwetter? Die Lichter kommen langsam näher,...... der angebliche Industrieboden-Anstrich auf dem Garagenboden löst sich unter den Branken unserer beiden Kampfdackel fast in Wohlgefallen auf.
Nein,keine Fremdlinge ....unser Jürgen iss da,.......in voller Beleuchtung !! Kein Wunder dass A & P da abdrehen,.... die bekommen natürlich gleich ihr Leckerli und Ruh ist im Dschungel.
Ein bisserl schwätze und ab gehts auf die Piste. Abgemacht war;.wir laufen nicht an der Quäch entlang, sondern trockenen Fußes in die andere Richtung. Fast jeder hatte neue Schuhe an die wir am Freitag bei Eichi gekauft haben..... ( Mann Mann,.. der war froh als wir wieder weg waren ) die sollten nicht gleich schmutzig werden. Es pisste sich so richtig ein, goss in Strömen,.....voll die Seuche. Aber trotz dass wir naß bis auf die Knochen waren, hat der 12km Lauf wieder unheimlich die Seele und Geist entspannt. Jetzt hab ich noch schnell meine Diashow aktiviert und bin somit zufrieden.

Sonntag, 15. November 2009

...wenn andere noch schlafen

rennen wir Sonntag früh ab 8 Uhr durch die Gegend,...... wenn die wüßten was sie versäumen.
Angekommen,....dehnen, duschen und dann leckere warme Brötchen und guten Kaffee. So kann der Tag beginnen. die Einfahrt durch gemeinsames schieben zu verlängern, blieb leider ohne Erfolg. Zu lange war der Lauf.
ein paar rüthmische Tanzeinlagen lockern die alten Knochen

unsere kleinen schwarzen Racker ( Apollo und Zeus ) geniesen natürlich die Lauffreude ihrer Führer. Uschi und ich,....Werner hinter der Kamera.


so ein göttliches Wetter bleibt uns leider nicht mehr lange. 18,5km waren es heute.



Jungfraumarathon im Sept.2008, meine Hochachtung


























































Nullacht war ein recht hartes Jahr. Wir hatte alle super trainiert um verschiedene Wettkämpfe zu bestreiten. Zu viert liefen wir Frankfurt. Jürgen hingegen wollte es wissen;.......einmal einen harten Wettkampf in den Bergen erleben war sein Moto. Daher trainierte er wie besessen Wald und Bergläufe. Ich selber hatte die Ehre ihn ein paar mal begleiten zu dürfen. Einheiten ab Frankweiler, Landauer Hütte, Burg Scharfeneck, Trifelsblick, Ringelsberg, Annakapelle, Wetterkreuz und zurück inkl. Orenfels waren so die wenigen Highlights. Zum auslaufen liefen wir sogar bis Landau zurück was uns mit 36km für nen Sonntagmorgen-Lauf ganz stolz machte.

Der Tag rückte näher,........Jürgen wie immer die absolute Ruhe,.........nur die Jungfrau im Kopf.......dann war es soweit.

Bericht Jürgen;
mein Jungfraumarathon im Sept.2008.

1900 hm Wetterbedienungen am Start in Interlaken 14 Grad bei Sonnenschein. 9.00 Start, die ersten 21 km waren ziemlich flach nur ein paar Wellen wie bei unserer Edesheimer Runde. Ab Lauterbrunnen ging's dann so richtig los, der Aufstieg nach Wengen war schon hammermäßig, aber die echte Herausfoderung sollte erst noch kommen!!! In Wengen um 12.00 mit dem Glockenschlag der Kirche angekommen... fühlte mich noch immer gut und das Wetter spielte auch noch mit... 3Stunden war ich bis dahin unterwegs. Die letzten 12 km bis auf die Scheideg gingen an die Reserven, so das ich auch ein paar geh-einheiten einlegen musste, habe aber zu Hause gut trainiert. Die letzten Steigungen waren mehr Bergwandern als Joggen aber das Gelände lies nicht anderes zu.. nun hörte ich im Nebel denn Dudelsackbläser.. es war das zeichen das Ziel ist bald erreicht. Ich mobilisierte die letzen Reserven..Wetterumschwung es wurde neblig und regnerisch Zieleinlauf in 5.10 es war geschafft ein echtes Erlebniss!!!












......endlich im Ziel.


Jürgen